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Ab wann bekommen Babys Zähne?
2 Min. Lesezeit

Ab wann bekommen Babys Zähne?

Die Antwort ist wie so oft bei Babys: Es kommt auf DEIN Baby an

Es gibt aber einen groben Zeitplan, der für die meisten zutrifft. Unten steht außerdem, welche Zähne wahrscheinlich zuerst kommen, wie du das Zahnen erkennst und was du tun kannst.

Bitte press dein Baby dabei in keine Schublade – jedes Kind ist anders. Es gibt Babys, die kommen mit ersten Zähnen zur Welt, und es gibt Babys, die mit zwölf Monaten noch keinen haben.

Durchschnittlich bekommen Babys mit 6 Monaten die ersten Zähne.

Erste Anzeichen

  • Zahnfleisch wird an einer Stelle wund und rot
  • leicht erhöhte Temperatur um 38 Grad
  • gerötete Bäckchen
  • Ausschlag im Gesicht
  • die Kleinen reiben sich immer an den Ohren
  • deutlich mehr Speichel
  • Verlangen, auf Dingen herumzukauen
  • unruhiger als sonst, leichter Schlaf

Manche behaupten, Zahnen löse Durchfall aus – dafür gibt es keine Belege.

In welcher Reihenfolge die Milchzähne meist kommen

  1. Schneidezähne unten – nach ca. 5–7 Monaten
  2. Schneidezähne oben – nach ca. 6–8 Monaten
  3. seitliche Schneidezähne oben (beide Seiten) – nach ca. 9–11 Monaten
  4. seitliche Schneidezähne unten (beide Seiten) – nach ca. 10–12 Monaten
  5. Backenzähne – nach ca. 12–16 Monaten
  6. Eckzähne – nach ca. 16–20 Monaten
  7. restliche Backenzähne – nach 20–30 Monaten

Die meisten Kinder haben mit rund 2,5 Jahren alle Milchzähne.

Was deinem Baby helfen kann

Beißringe

Beißringe erleichtern das Zahnen aus zwei Gründen. Erstens fördert das Kauen die Durchblutung an genau der Stelle, die drückt – dein Baby weiß selbst am besten, wo das ist. Zweitens kann der Druck das Zahnfleisch sanft öffnen und dem Zahn heraushelfen.

In unseren Baby-Geschenksets steckt jeweils ein Holz-Beißring zusammen mit Schmusetuch und Halstuch – zum Beispiel im Set in Beige. Praktisch ist die Kombination, weil in der Zahnungszeit beides gebraucht wird: etwas zum Kauen und etwas, das den Sabber auffängt.

Gefrorene Trauben oder Blaubeeren

Nicht nur als Sommersnack gut: Die Kälte lindert den Schmerz, und durch die Festigkeit wirken sie ähnlich wie ein Beißring. Bitte immer dabeibleiben – bei ganzen Früchten besteht Verschluckungsgefahr, ein Frucht-Sauger ist die sicherere Variante.

Viel Liebe und Geborgenheit

Das ist tatsächlich ein Tipp fürs Zahnen. Stell dir vor, was die Kleinen da durchmachen: Sie müssen erst lernen, was Schmerz ist – und dass er wieder weggeht. In dieser Zeit werden viele sehr anhänglich. Gib deinem Baby das Gefühl, dass alles in Ordnung ist.

Der Sabber-Nebeneffekt

Was beim Zahnen die meiste Arbeit macht, ist selten der Schmerz – es ist die Feuchtigkeit. Hals und Brust sind dauerhaft nass, und die Haut wird wund. Ein saugfähiges Musselin-Lätzchen fängt das ab; mehr dazu in Zahnen & Sabbern und in Ab wann sind Lätzchen sinnvoll?

Wann zur Ärztin

In der Regel geht das Zahnen ohne Zwischenfälle vorbei. Wenn das Fieber deutlich steigt oder die Schmerzen stark sind, lass es aber ärztlich abklären – lieber einmal zu oft gefragt.

Quelle für Zeitangaben und Anzeichen: National Health Service (NHS).

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