Die frische Haut deines Babys ist gerade am Anfang sehr empfindlich – sie ist bis zu 30% dünner als deine Eigene und verliert deutlich schneller an Feuchtigkeit. Das gilt natürlich besonders in solchen kalten Tagen wie heute. Denn wenn die Luftfeuchtigkeit sinkt, verliert die Haut schneller an Feuchtigkeit. Wie bei uns auch ist die Haut die einzige Barriere zwischen dem Baby und der Außenwelt, eine geschwächte Hautbarriere kann zu Trockenheit führen.
Die gute Nachricht ist, wir haben hier 5 Tipps, wie du die Haut deines Babys weich und gesund hältst.
1. Zögere das erste Bad heraus
Noch heute ist es zu beobachten, dass viele Babys direkt nach der Geburt gebadet werden. Allerdings ist dies nicht unbedingt zu empfehlen, da Babys von Natur aus mit einer schützenden, klebrigen weißen Schicht auf der Haut zur Welt kommen. Diese Schicht ist feuchtigkeitsspendend und weißt antibakterielle Eigenschaften auf.
Erst nach etwa 24 Stunden sollten Babys baden, bei diesem Bad sollte man die Säuglinge allerdings nicht direkt ins Wasser tauchen, sondern lediglich mit einem Schwamm abtupfen. Dabei ist darauf zu achten, dass sie den Teil des Babys abdecken, den sie gerade nicht „waschen“. So fühlen sich die Kleinen immer geborgen und bleiben schön warm.
2. Nicht zu häufig baden
Weniger ist mehr, wenn es darum geht, deinen Säugling zu baden. Häufiges Baden trocknet die Haut aus und kann die empfindliche Hautbarriere schwächen.
Kurze Bäder unter 10 Minuten, zwei bis dreimal pro Woche sind ausreichend.
Falls dein Baby doch einmal unerwartet eine Windelexplosion hatte oder sich komplett mit Spucke vollgemacht hat, reicht in der Regel ein Waschlappen, um das Problem zu beheben.